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Mai 2018

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Auf der Geschenkeliste der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle fand sich auch ein Wein aus Kroatien, konkret aus Ilok: Der preisgekrönte Traminer ist am britischen Hof schon so etwas wie ein alter Bekannter. Doch wie kommt der Weißwein aus dem Osten Kroatiens zu diesen Ehren?

Ilok ist ein beschauliches Grenzstädtchen, ganz im Osten von Kroatien. Weiß verputzte Häuser mit Ziegeldächern drängen sich auf sanften Hügeln nebeneinander. Am anderen Ufer der Donau, die hier ihr mächtiges Flussbett ausbreitet, erstreckt sich das serbische Städtchen Bačka Palanka.

Wer nach Ilok reist, kommt wegen der Donau. Und wegen der Weine: Vor allem die weißen Sorten genießen in ganz Kroatien einen guten Ruf. Dazu sollen die fruchtbaren Hänge direkt an der Donau beitragen, denen ein besonderes Mikroklima nachgesagt wird.

Doch nicht nur im eigenen Land kennt man Sorten wie Traminer (Traminac) oder Welschriesling (Graševina) aus Ilok: Der bekannteste Weinproduzent des Städtchens, Iločki podrumi (Weinkeller von Ilok), pflegt – seit nunmehr 65 Jahren – eine ganz besondere Beziehung zum britischen Königshaus. Die Weine von Iločki podrumi sind sogar die einzigen aus Kroatien, die auf der offiziellen Weinkarte der britischen Königsfamilie gelistet werden.

Ein guter Tropfen für das Brautpaar

Frischen Wind bekam die Verbindung zwischen der Weinkellerei und den britischen Royals nun durch die Hochzeit von Prinz Harry und seiner bürgerlichen Verlobten, Meghan Markle. Das Brautpaar, das am 19. Mai geheiratet hat, bekam nämlich ein Weinpräsent aus Ilok. Konkret: Mit einem Traminer Beerenauslese (Traminac izborna berba bobica) Jahrgang 2015, der limitierten Linie Principovac.

Ein vergleichbares Geschenk bekam schon Harrys älterer Bruder, Prinz William bei seiner Hochzeit mit Kate Middleton 2011 aus Ilok überreicht: Einen Traminer Eiswein (Traminac ledena berba) Jahrgang 2007. Dieser Wein erhielt übrigens die meisten Medaillen, die ein kroatischer Wein jemals erhalten hatte. Auf der renommierten Weinmesse Decanter 2016 konnte sich diese Kategorie Prädikatweine, gemeinsam mit dem Jahrgang 2011, gegen gar 17.000 Weine aus aller Welt durchsetzen – und wurde mit der Platinum-Medaille ausgezeichnet.

Nachfolgend ein guter Querschnitt, was es in Ilok alles zu sehen gibt:

Eine lange Geschichte verbindet den Wein aus Ilok mit den Royals

Der goldgelbe Traminer aus Ilok wird umgangssprachlich gelegentlich auch „königlicher Traminer“ genannt, auf Kroatisch „kraljevski traminac“. Das hat einen konkreten Grund: Dieser Weißwein wurde bereits 1953, bei der Krönung von Queen Elizabeth II. ausgeschenkt – und war eine der wenigen Sorten aus dieser Region Europas.

Wie der Wein aus Ilok damals den Weg nach Großbritannien gefunden hatte, ist nicht ganz geklärt. Selbst in den Kellerei Iločki podrumi kennt man nicht alle Auswahlkriterien der britischen Weintester. Es wird spekuliert, dass der Jahrgang maßgeblich dazu beigetragen haben könnte: 1947 sei nämlich das Hochzeitsjahr von Elizabeth und Phillip gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung von Iločki podrumi. Also soll bei der Krönung dieser Jahrgang ausgewählt worden sein, so eine mögliche These.

Eine Flasche des Jahrgang 1947 bekamen schließlich auch Prinz Charles und Herzogin Camilla bei einem offiziellen Besuch vor zwei Jahren in Kroatien überreicht. Überhaupt soll es vom Jahrgang 1947 nur noch 89 Flaschen geben, der in den historischen Alten Weinkellern von Ilok lagert. Die Flaschenweine haben natürlich ihren Preis: Der Wert wird laut der kroatischen Tageszeitung Jutarnji list mit 55.000 Kuna (etwa 7.400 Euro) angegeben – pro Flasche.

 2000 Jahre Weinanbau in Ilok

Neu ist die Weinregion nicht: Bereits vor fast zwei Jahrtausenden wurden Rebstöcke in Syrmien (kroat. Srijem) bestellt, wie die Landschaft um Ilok heißt – zunächst unter illyrischer, später unter römischer Herrschaft. Den Grundstein für die moderne Weinherstellung legte allerdings erst Nikolaus von Ilok (Nikola Iločki): Der Banus ließ 1450 an Stelle der römischen Festung Cuccium ein Schloss mit unterirdischem Weinkeller errichten – was damals ein Novum war.

Entsprechend wird die Jahreszahl 1450 als Grundstein des heutigen Unternehmens angesehen. Das Datum findet sich auch auf Flaschenetiketten von Iločki podrumi.

Die italienische Adelsfamilie Odescalchi, die im 17. Jh. in Ilok das Sagen hatte, trug ebenfalls zur Modernisierung der Weinproduktion bei: Händisch verlesene, reine Sorten, neue Technologien und die Flaschenabfüllung auf dem eigenen Anwesen. Das war damals neu und wird bis heute fortgeführt, wie das Weinetikett von Iločki podrumi informiert. Die Abfüllung des Weins auf dem eigenen Anwesen sollte übrigens Zwischenhändler vermeiden, die den Wein verfälschen könnten, so der ursprüngliche Gedanke.

Die Weinkeller von Ilok waren bis 1945 in Hand der Odescalchis – ehe das Weingut unter Tito im sozialistischen Jugoslawien verstaatlicht wurde.

Früher in staatlicher, heute in privater Hand

Der Sozialismus legte bei der Weinproduktion eher Wert auf Masse, statt auf Klasse: 1970 kamen neue Weinkeller in Ilok hinzu, die zur damaligen Genossenschaft PPK Vupik Vukovar gehörten. Die Kapazität lag bei zehn Millionen Litern pro Jahr.

Der blutige Krieg (1991-95) hinterließ auch in Ilok seine blutige Spur und ein Band der Zerstörung.

Dass die alten Kellerweine bis heute erhalten sind, haben sie engagierten Mitarbeitern zu verdanken: Diese zogen im jüngsten Kroatien-Krieg (1991-95) eine Mauer im Weinkeller hoch. Die Mauer ließ die serbischen Besatzer nicht vermuten, dass sich dahinter ein wertvolles Weinlager befinden könnte, schreibt die kroatische Tageszeitung Jutarnji list. Genau genommen sind es mehr als 8800 Flaschen, die heute noch existieren.

Der Osten von Slawonien, darunter Städtchen wie Ilok und Vukovar, wurde erst 1998 politisch wieder in das kroatische Staatsgebiet eingegliedert. Ab dem Folgejahr wurde die Kellerei Iločki podrumi privatwirtschaftlich betrieben, 2003 ging sie im Zuge der Privatisierung mehrheitlich in die Hand von Juraj Mihaljević über, der den Iločki podrumi bis heute vorsteht.

Heute sind die Iločki podrumi ein mittelständisches Unternehmen mit der Rechtsform einer Aktiengesellschaft (d.d.), heißt es auf der Website. Für die Weinproduktion werden 990 Hektar Weinberge genutzt, davon ist ein Drittel in eigenem Besitz, die übrigen Trauben werden zugekauft. Dieser Ertrag ist ausreichend, um jährlich etwa vier Millionen Liter Wein zu keltern.

Die historischen Alten Weinkeller, Stari podrumi, sind heute – neben der Donau – die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt: Im Restaurant werden üppige Fleischplatten aufgetischt, im dazu gehörigen Hotel Zimmer vermietet. Und das Highlight: Eine Besichtigung jener wertvollen Flaschenweine, die in die Geschichtsbücher eingegangen sind.

Hier ein offizielles Video auf YouTube, das die Weinbauregion Ilok promotet:

Wo gibt es den königlichen Wein aus Ilok?

Wenn Ihr das Hochzeitsgeschenk für Prinz Harry und Meghan Markle auch mal probieren wollt, werdet Ihr in ausgewählten kroatischen Weinhandlungen, in den Weinhandlungen von Iločki podrumi und im Alten Weinkeller in Ilok fündig. Gehobene Restaurants führen die Traminer Beerenauslese 2015 ebenfalls.

Günstigere Sorten, die sich jedoch auch sehen lassen können, gibt es hingegen auch im Supermarkt – etwa den Traminac Principovac Jahrgang 2011, von der nur 10.000 Flaschen gekeltert wurden. Im Gegensatz zu dem „königlichen“ Wein kostet dieser jedoch nur umgerechnet etwa 20 Euro pro Flasche – ein durchaus erschwingliches Vergnügen, um sich einmal (fast) wie ein Royal zu fühlen.

Praktische Informationen zu Ilok

Informationen:

Der Tourismusverband Ilok (Srijem visitor center) hält Broschüren, Karten u.ä. bereit und organisiert Führungen und Weinverkostungen. Es ist im erneuerten barocken Palais Kurija-Brnjaković im Zentrum von Ilok untergebracht. Anschrift: Trg Sv. Ivana Kapistrana 5, Ilok, Tel: +385 32 590 020

Besichtigung der Alten Weinkeller (Stari podrumi) mit Weinprobe, April-Oktober 10-19 Uhr. Voranmeldung erwünscht.

Auf der Website des Tourismusverbandes Ilok gibt es eine Liste mit 17 Weinkellern/Winzern in der näheren Umgebung von Ilok.

Anreise:

Flug nach Osijek (z.B. Direktflug Stuttgart-Osijek mit Eurowings), von dort weiter mit dem Mietwagen (ca. 50 km, 70 Min. Fahrtzeit)

Übernachten:

– Hotel Dunav: direkt am Ufer der Donau, beim Frühstück fällt der Blick aufs Wasser

– Principovac – Landsitz der Familie Odescalchi (Ladanjsko imanje Principovac) von 1864, mit Restaurant (40 Plätze), 6 Zimmern und Golfplatz. Buchung über Iločki podrumi.

– Hotel Stari Podrum: Geräumige Zimmer beim Schloss und Alten Weinkeller

Ausflugsziele in der Umgebung:

Vukovar (35 km), Osijek (70 km), Novi Sad (50 km), Nationalpark Fruška gora/Vojvodina

Events:

Weinlesefest in Ilok (Iločka berba grožđa), Ende August/Anfang September

Internet:

Wer weitere Aktivitäten entlang der Donau plant, sollte unbedingt einen Blick auf die lesenswerte Website danube.travel werfen, die mithilfe Mitteln aus Deutschland und der EU umgesetzt wurde

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(Photo credit Vorschaubild ganz oben: Veronika Wengert)

Kroatischer Weißwein goes Great Britain! Die Vorbereitungen für die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle laufen auf Hochtouren. Auf der Geschenkeliste für das Brautpaar findet sich auch ein kroatischer Wein aus Ilok: Der preisgekrönte Traminer ist am britischen Hof schon so etwas wie ein alter Bekannter. Doch wie kommt der Weißwein aus dem Osten Kroatiens zu diesen Ehren? Hört rein und Ihr erfahrt alles über den berühmten „königlichen“ Wein, der sogar schon der Queen serviert wurde – zu einem ganz besonderen Ereignis. 

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Dobro došli und herzlich willkommen! Ich freue mich, dass Ihr auf meine Webseite gefunden habt. Vielleicht teilen wir ja die gleiche Leidenschaft für Kroatien, Slowenien und andere Länder, die früher mal zu Jugoslawien gehört haben? Der Anblick einer Plastikdose Cedevita entlockt Euch ein nostalgisches Seufzen? Dann haben wir ja was gemeinsam …

Für Cedevita und Kiki wäre ich sofort nach Kroatien ausgewandert

Meine ersten Erinnerungen an Kroatien sind schon eine Weile her. Damals waren noch orangefarbene Kniestrümpfe angesagt und unser schwarz-weiß-Fernsehgerät war das YouTube von heute. Jeden Sommer ging es von Süddeutschland mit dem Nachtzug nach Zagreb, wo es meine Verwandtschaft gut mit uns Kindern meinte: Cedevita-Brausepulver wurde in großen Wasserkaraffen als Dauergetränk serviert und Kiki-Kaubonbons klebten im Herbst noch in den Hosentaschen. Das waren meine beiden Lieblingsdinge, für die ich sofort nach Jugoslawien, heute Kroatien, ausgewandert wäre.

Südslawistik? Kann man davon leben?

Später stellte ich fest, dass es eigentlich ganz praktisch ist, eine zweite Muttersprache zu beherrschen: So durfte ich an der Wirtschaftsoberschule mein Abitur in „Serbokroatisch“ als zweiter Fremdsprache ablegen und dadurch blieb mir die unliebsame französische Verbkonjugation erspart.

Prompt hatte ich Feuer gefangen: Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Slowenisch, Bulgarisch, ein wenig Mazedonisch und Altkirchenslawisch habe ich – gekoppelt mit Russistik und Journalistik als Nebenfächer – an der Uni studiert. Klar, nicht alle Sprachen gleich intensiv, aber in jede ein wenig reingeschnuppert und Basics gelernt. Ich fand es gut. Außenstehende eher weniger: „Hör mal, das ist eigentlich die perfekte Kombination, um später mal Taxi zu fahren.“

Was das grincajg im haustor macht

In meiner Magisterarbeit drehte sich dann alles – kein Schmäh! – um Wörter wie grincajg (Grünzeug/Suppengrün), escajg (Esszeug/Besteck) oder haustor (Haustor/Hauseinfahrt). Also um Germanismen, Lehnwörter aus dem Deutschen – da gibt es schon witzige Wörter! Ich sammle sie bis heute. Wenn Ihr welche kennt, nur her damit!

Aus dem Taxi fahren wurde nichts

Und die Sache mit dem Taxi fahren? Daraus ist nach Studienende erst mal nichts geworden. Meinen ersten Job bekam ich in Moskau, als Nachwuchs-Redakteurin (das hieß „Medienassistentin“, gefördert vom Institut für Auslandsbeziehungen/Ifa) bei der Moskauer Deutschen Zeitung. In knapp vier Jahren habe ich Väterchen Frost bei klirrendem Polarwind besucht, in Sotschi unter Palmen Plombir-Eis gegessen und gelernt, wie man eine russische Feier ohne großes Miauen im Kopf übersteht. Naja, manchmal zumindest…

Moskau? Leider zu frostig für meine kroatischen Gene

Und dann? Meine südslawischen Gene jammerten irgendwann: „Wir mögen keine Pelzmützen mehr sehen, geschweige denn tragen.“ Also ging es zur nächsten Berufsetappe – nach Zagreb, nur knapp zwei Autostunden vom Meer entfernt (ok, meine kroatischen Bekannten sagen 1,5 Stunden, ich fahre eher „deutsch“ – brauche also zwei Stunden). Hurra! Zunächst zu einer deutschen Stiftung, dann habe ich als freie Auslandskorrespondentin so ziemlich alle Themen abgedeckt: Ich habe den kroatischen Präsidenten interviewt, Grottenolme in Slowenien beobachtet und Trüffelschweine in Istrien geknuffelt.

Meine Kunden: Zeitungen, Reisebuchverlage, Übersetzungsagenturen, Privatleute

Zu meinen Kunden gehörten in den vergangenen Jahren deutschsprachige Zeitungen wie Der Standard, Neues Deutschland, Jüdische Allgemeine, Nachrichtenagenturen wie KNA (Katholische Nachrichtenagentur), aber auch Wirtschaftspublikationen wie Dow Jones Newswires (Business-Newsletter Südosteuropa, GUS), das Sparkassen-Firmenkundenmagazin AussenWirtschaft und andere. Für Eurotopics habe ich Presseschauen (Slowenien, Bulgarien) lokaler Zeitungen zusammengetragen. Als Producer/Stringer war ich für das ZDF-Studio in Wien tätig, wo ich interessante Geschichten in Kroatien und Slowenien aufgestöbert und den Dreh organisiert habe. Radiobeiträge habe ich für BBC-Sachsen selbst produziert – heute nutze ich dieses Wissen und habe meinen eigenen Podcast-Kanal „KroatienExpertin“ (auf iTunes).

Nebenbei habe ich meinen Master in „Medien und interkulturelle Kommunikation“ gemacht, in Bulgarien. Dafür habe ich deutsche Expats in Russland zu ihrem so genannten Kulturschock befragt. Aus dem Fundus ist später übrigens ein tolles Buch entstanden: „Fettnäpfchenführer Russland: Was sucht der Hering unterm Pelzmantel?“ (Conbook Verlag), dass Euch Russland mit einem Augenzwinkern erklärt.

Arbeiten, wo andere Urlaub machen: Reiseführer schreiben

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit sind seit einigen Jahren Reiseführer. In den vergangenen 13 Jahren habe ich zahlreiche Reiseführer selbst verfasst bzw. aktualisiert, z.B. Baedeker (Istrien/Kvarner, Russland, Moskau, St. Petersburg), DuMont Bildatlas (Kroatische Adriaküste, St. Petersburg), Marco Polo (Russland, Kroatische Küste/Istrien, Slowenien – erscheint in Kürze) oder Koval/Lingen Verlag „Kroatische Adriaküste“ (Vertrieb über ALDI). Weitere Projekte sind in Bearbeitung.

Übersetzen – mit Stempel

Zudem übersetze ich auch: Für die Sprachen Bosnisch/Kroatisch/Serbisch bin ich schon seit 2001 staatlich geprüft, zusätzlich bin ich beim Landgericht Augsburg öffentlich bestellt und beeidigt. Das bedeutet, ich darf meinen Stempel auf die Übersetzung eines Dokuments (z.B. Schulzeugnis) setzen. Zudem übertrage ich Texte aus dem Russischen, Slowenischen und Mazedonischen ins Deutsche (nicht jedoch andersrum, dafür gibt es Muttersprachler, die das viel besser können) – meist aus den Bereichen Tourismus, aber auch Wirtschaft, Verträge und Co. Ich liebe slawische Sprachen!

Mit meinem Mann und unseren beiden Kindern lebe ich nun in Augsburg. Und da Bayern nur einen Katzensprung von Slowenien, Kroatien und Co. entfernt ist, zieht es mich natürlich immer wieder gerne hin – mit und ohne Familie. Bei der Rückreise packe ich dann immer (unbedingt!) je ein Päckchen Cedevita-Brausepulver und Kiki-Bonbons in meinen Koffer – nein, nicht nur für die Kinder… So viel Nostalgie muss einfach sein!

Sucht Ihr jemanden, der sich in Kroatien, Slowenien oder anderswo gut auskennt?

Habt Ihr Fragen? Sucht Ihr eine Autorin für Reiseführer, Reisebücher oder Reisetexte? Für allgemeine journalistische Texte, Reportagen, Interviews? Braucht Ihr eine Übersetzung aus einer „meiner“ slawischen Sprachen (beglaubigt/unbeglaubigt)? Wollt Ihr einen Länderbericht für Eure Branche (z.B. Kroatien) erstellen lassen und benötigt jemanden, der Euch alle Fakten recherchiert?

Dann kontaktiert mich einfach, ich freue mich auf eine mögliche Zusammenarbeit!

Eure

Veronika Wengert

Der kroatische Nationalpark Paklenica ist ein Paradies für Kletter-Fans: Diese hängen an der steilen Felsschlucht Velika Paklenica, gleich beim Parkeingang. KroatienExpertin war beim internationalen Kletterfestival, hat mit einem Experten und Kletter-Anfängern aus Bayern gesprochen. Doch auch für Winnetou-Fans und Wanderer lohnt dieser wundervolle Nationalpark in Dalmatien unbedingt einen Tagesausflug. Zudem gibt es ein unterirdisches Bunkersystem, das noch unter Tito angelegt wurde. Die Fotos findet Ihr auf dem Blog www.kroatien-expertin.de (Jingle-Musik: Stefan Milojković).

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Mein Lieblingsplatz in Zadar befindet sich direkt am Meer – und ist zugleich die Hauptattraktion dieser wunderbar antiken Stadt in Dalmatien: Die Meeresorgel! Bei dieser einzigartigen Installation bestimmen nur Wind und Wellen, welche Melodie Ihr hören könnt. Einfach Innehalten, auf das Meer hinausschauen und die wunderbare Atmosphäre genießen! Nebenan bekommt Ihr am Abend eine Gratis-Lightshow: Die Lichtinstallation „Pozdrav suncu“ (Gruß an die Sonne), die mit Solarzellen betrieben wird. Und Ihr erfahrt in dem Beitrag, von wem der Ausspruch stammt, dass in Zadar den „schönsten Sonnenuntergang auf der Welt“ sehen könnt. Lasst Euch von mir in den Urlaub entführen, nach Kroatien! Die Fotos dazu und den Podcast zum Nachlesen gibt es auf meinem Blog: www.kroatien-expertin.de 

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